Archiv der Kategorie ‘Inselfreizeit‘

Inselfreizeit nach Wangerooge: Meer geht immer!

Mittwoch, den 13. April 2022

Evangelische Kirchengemeinde Wiedenest hat noch Plätze frei

Auf der Wiedenester Inselfreizeit sind noch einige Plätze für Kinder und Jugendliche frei. Es geht vom 26. Juni bis zum 10. Juli ins Bielefelder Haus Wangerooge.

Die Inselfreizeit der Evangelischen Kirchengemeinde Wiedenest musste 2020 und 2021 pandemiebedingt abgesagt werden. Darum feiert die Kirchengemeinde in diesem Jahr "20 Jahre + 1" Inselfreizeit Wangerooge. Knapp 100 Jugendliche können sich auf das Inselevent freuen. Die Jugendlichen erleben mitreißende Programme, Spiele am Strand und das tägliche Morgenritual: den Gang in die Inselkirche St. Nikolai. Bei den Gospeltimes in der Kirche wird gesungen und gebetet, es gibt biblische Geschichten, es wird über "das, was wir glauben", nachgedacht und über Themen, die nicht loslassen, gesprochen. Kreativ, fröhlich, lebendig, unkompliziert und dennoch nachhaltig sollen diese Vormittage sein.

Zu Jahresbeginn ist das zweitkleinste Eiland vor der Ostfriesischen Küste in die Schlagzeilen geraten, denn die letzten Orkantage haben der Insel 90 Prozent des Sandstrandes geraubt. Auch in Wiedenest wurde diese Katastrophe mit Sorge beobachtet und dennoch ist sich Freizeitleiter Roland Armbröster, Jugend- und Gemeindereferent der Kirchengemeinde, sicher, dass die Verantwortlichen vor Ort alles daransetzen werden, um den Strand bis zu Saisonbeginn wieder herzurichten, denn schon seit Wochen wird tonnenwiese Sand an den Hauptstrand gefahren. „Es ist nicht die erste Sturmsaison, die unserer Insel den Sandstrand raubt.“ Er will optimistisch bleiben, dass es auch in diesem Sommer wieder so schön ist wie bisher.

Was ihm und den vielen Jugendlichen an Wangerooge so gut gefällt? "Die Schönheit und Weite, die Stille fern des städtischen Lebens und die raue Natur mit Wasser, Sand und Wind machen diese Insel zu einem ganz besonderen Urlaubsziel. Die Luft schmeckt salzig, Wind zerzaust das Haar, die beiden Leuchttürme und der Westturm als Wahrzeichen der Insel grüßen aus der Ferne. Den feinen, weichen Sand unter den nackten Füßen, das Salz des Meeres auf der Haut und darüber strahlt ein Himmel, der immer neue Wolkenbilder zaubert."

Schließlich sei es die Kombination aus Inselflair und christlicher Kinder- und Jugendfreizeit, welche diese »Sommerfrische« zu einem unvergesslichen Erlebnis machen und dies nun schon im 21. Jahr. Jahr um Jahr genießen Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende die Tage auf der idyllischen Nordseeinsel. Roland Armbröster: "Viele wunderbare Erlebnisse, Abenteuer und Geschichten um unsere Aufenthalte tragen nicht zuletzt zur alljährlichen Insel-Euphorie bei."

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Ferien vor Ort – viel mehr als nur Spiel und Spaß

Freitag, den 16. Juli 2021

© Evangelische Kirchengemeinde WiedenestWIEDENEST. Rund dreißig Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 13 Jahren trafen am ersten Montag in den Sommerferien im Martin-Luther-Haus in Wiedenest ein – voller freudiger Erwartung auf die vor ihnen liegenden Tage. Ein paar von ihnen hatten sich für eine Woche angemeldet, andere wollten an beiden geplanten Ferienspaßwochen teilnehmen, wieder andere würden erst in der zweiten Woche hinzukommen. Ein Team von fünf ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen hatte gemeinsam mit Gemeindereferent Roland Armbröster ein abwechslungsreiches Programm für die ersten beiden Ferienwochen auf die Beine gestellt, um möglichst vielen Daheimgebliebenen einen guten Start in die Sommerferien zu bieten. Von weiteren Freiwilligen an einzelnen Tagen zusätzlich unterstützt, wurde jeden Nachmittag auf dem gesamten Kirchengelände gespielt und gelacht und getobt.

© Evangelische Kirchengemeinde WiedenestDa gab es Teamspiele, die Zusammenhalt und Ideenreichtum der Spielgruppen forderten. Es wurden Kathedralen(puzzle) errichtet, für die die Kinder Rohstoffe und Gold erspielen mussten, mit deren Hilfe sie die notwendigen Handwerkskräfte für den Bau der Kathedrale einstellen und die passenden Materialien zusammenstellen konnten. Beim „Spiel des Lebens“ haben sich die Kinder mit kleineren Aufgaben von der Geburt über Kindergarten- und Schulzeit bis hin zur Ausbildung, Hausbau und Familiengründung ihren Weg gebahnt. Rund um die bereits gebaute Kathedrale wurde an einem anderen Tag ein Dorf errichtet und der Wassermangel in einem Savannenkral wurde mit kleinsten erkauften und gegen Räuber verteidigten Wassermengen beseitigt. Das „Chaos-Spiel“ erforderte das Suchen und Finden von 120 Einzelspielen und Aufgaben im gesamten Martin-Luther-Haus und „Schlag das Team“ brachte die Kinder dazu, sich selbst in kleineren Spielen zu testen, um dann einen oder eine von ihnen gegen ein Teammitglied antreten zu lassen. Aber auch altbewährte Kreisspiele nach Katz-und-Maus-Prinzip oder Staffeln mit Eierlauf, Sackhüpfen und Becherstapeln konnten die Kinder begeistern.

© Evangelische Kirchengemeinde WiedenestWir alle, sowohl Teamer als auch Kinder, hatten wirklich viel Spaß und tolle Erlebnisse in diesen Tagen. Für uns Mitarbeitende war es die Chance, den Kindern ein fröhliches, abwechslungsreiches Ferienprogramm bieten zu können, welches sie nach der langen Zeit voller Einschränkungen und Auflagen abholt und aufleben lässt. Dann jedoch zu erleben, wie sehr die Kinder diese Treffen mit Freunden, das ungezwungen Beisammensein über Stunden mit Spiel und Spaß genossen haben, hat unsere Erwartungen an diese zwei Wochen bei weitem übertroffen. Viele der Kinder kamen aus Gewohnheit mit Mund-Nasen-Maske zu unserem ersten Treffen und waren freudig überrascht, dass sie diese, nach erfolgten negativen Lolli-Tests, nicht während des Nachmittags tragen mussten. Andere wollten ihre Maske lieber weiter tragen und legten sie dann während des ersten Spiels doch ab, weil sie sich plötzlich sicher und wohl fühlten, angekommen und für diese Zeit frei von Sorgen und Beschränkungen.

Zum Abschluss eines jedes Nachmittages gab es einen kleinen Denkanstoß für die Kinder, eine kurze Geschichte von Jesus und seinen Freunden, seinen Jüngern. Schön, dass wir den Kindern diese Tankstelle bieten konnten, dass wir ihnen solche Erlebnisse mit auf den Weg geben durften, dass wir ihnen zeigen konnten, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt sind, Miteinander und Füreinander unser und ihr Leben bereichern.

Inke Armbröster


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