Archiv der Kategorie ‘Veranstaltungen‘

Ferien vor Ort – viel mehr als nur Spiel und Spaß

Freitag, den 16. Juli 2021

© Evangelische Kirchengemeinde WiedenestWIEDENEST. Rund dreißig Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 13 Jahren trafen am ersten Montag in den Sommerferien im Martin-Luther-Haus in Wiedenest ein – voller freudiger Erwartung auf die vor ihnen liegenden Tage. Ein paar von ihnen hatten sich für eine Woche angemeldet, andere wollten an beiden geplanten Ferienspaßwochen teilnehmen, wieder andere würden erst in der zweiten Woche hinzukommen. Ein Team von fünf ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen hatte gemeinsam mit Gemeindereferent Roland Armbröster ein abwechslungsreiches Programm für die ersten beiden Ferienwochen auf die Beine gestellt, um möglichst vielen Daheimgebliebenen einen guten Start in die Sommerferien zu bieten. Von weiteren Freiwilligen an einzelnen Tagen zusätzlich unterstützt, wurde jeden Nachmittag auf dem gesamten Kirchengelände gespielt und gelacht und getobt.

© Evangelische Kirchengemeinde WiedenestDa gab es Teamspiele, die Zusammenhalt und Ideenreichtum der Spielgruppen forderten. Es wurden Kathedralen(puzzle) errichtet, für die die Kinder Rohstoffe und Gold erspielen mussten, mit deren Hilfe sie die notwendigen Handwerkskräfte für den Bau der Kathedrale einstellen und die passenden Materialien zusammenstellen konnten. Beim „Spiel des Lebens“ haben sich die Kinder mit kleineren Aufgaben von der Geburt über Kindergarten- und Schulzeit bis hin zur Ausbildung, Hausbau und Familiengründung ihren Weg gebahnt. Rund um die bereits gebaute Kathedrale wurde an einem anderen Tag ein Dorf errichtet und der Wassermangel in einem Savannenkral wurde mit kleinsten erkauften und gegen Räuber verteidigten Wassermengen beseitigt. Das „Chaos-Spiel“ erforderte das Suchen und Finden von 120 Einzelspielen und Aufgaben im gesamten Martin-Luther-Haus und „Schlag das Team“ brachte die Kinder dazu, sich selbst in kleineren Spielen zu testen, um dann einen oder eine von ihnen gegen ein Teammitglied antreten zu lassen. Aber auch altbewährte Kreisspiele nach Katz-und-Maus-Prinzip oder Staffeln mit Eierlauf, Sackhüpfen und Becherstapeln konnten die Kinder begeistern.

© Evangelische Kirchengemeinde WiedenestWir alle, sowohl Teamer als auch Kinder, hatten wirklich viel Spaß und tolle Erlebnisse in diesen Tagen. Für uns Mitarbeitende war es die Chance, den Kindern ein fröhliches, abwechslungsreiches Ferienprogramm bieten zu können, welches sie nach der langen Zeit voller Einschränkungen und Auflagen abholt und aufleben lässt. Dann jedoch zu erleben, wie sehr die Kinder diese Treffen mit Freunden, das ungezwungen Beisammensein über Stunden mit Spiel und Spaß genossen haben, hat unsere Erwartungen an diese zwei Wochen bei weitem übertroffen. Viele der Kinder kamen aus Gewohnheit mit Mund-Nasen-Maske zu unserem ersten Treffen und waren freudig überrascht, dass sie diese, nach erfolgten negativen Lolli-Tests, nicht während des Nachmittags tragen mussten. Andere wollten ihre Maske lieber weiter tragen und legten sie dann während des ersten Spiels doch ab, weil sie sich plötzlich sicher und wohl fühlten, angekommen und für diese Zeit frei von Sorgen und Beschränkungen.

Zum Abschluss eines jedes Nachmittages gab es einen kleinen Denkanstoß für die Kinder, eine kurze Geschichte von Jesus und seinen Freunden, seinen Jüngern. Schön, dass wir den Kindern diese Tankstelle bieten konnten, dass wir ihnen solche Erlebnisse mit auf den Weg geben durften, dass wir ihnen zeigen konnten, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt sind, Miteinander und Füreinander unser und ihr Leben bereichern.

Inke Armbröster

Bis 31.01.2021 keine Präsenzgottesdienste in der Ev. Kirchengemeinde Wiedenest

Montag, den 11. Januar 2021

Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Wiedenest hat sich am 08.01.2021 intensiv mit der aktuellen Corona-Situation beschäftigt und in diesem Zusammenhang über die Wiederaufnahme von Präsenzgottesdiensten oder ein weiteres Aussetzen über den 10.01.2021 hinaus beraten.

Angesichts der noch nicht absehbaren Inzidenzentwicklung nach den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel und der nach wie vor sehr hohen 7-Tage Inzidenz im Oberbergischen Kreis hat das Presbyterium beschlossen, bis zum 31.01.2021 weiterhin keine Präsenzgottesdienste anzubieten. Wir verzichten als Kirchengemeinde angesichts der derzeitigen Lage bewusst auf Versammlungen von Menschen, um andere nicht zu gefährden.

Auf dem YouTube-Kanal »K4 gemeinsam Kirche an Dörspe und Agger« wird es sonntags Kurzimpulse geben.

In der Woche vor dem 31.01.2021 berät das Presbyterium erneut in dieser Sache. Wir hoffen, dass bis dahin eine längerfristige Entwicklung absehbar sein wird. Auf Facebook, Instagram und unserer Webseite: www.kirche-wiedenest.de werden wir entsprechende Aktualisierungen veröffentlichen.

Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen und wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Wiedenest

KEINE PRÄSENZGOTTESDIENSTE MEHR

Freitag, den 18. Dezember 2020

Schweren Herzens hat das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Wiedenest sich entschieden, unsere Gottesdienstangebote ab dem 20.12.2020 angesichts der Infektionslage im Oberbergischen Kreis und in Bergneustadt einzustellen.

In seiner Sitzung vom 16. Dezember 2020 hat sich das Presbyterium nach ausführlicher Abwägung aller Pros und Contras und vor allem auch der besonderen Bedeutung der Heiligabend- und Weihnachtsgottesdienste dennoch dazu entschlossen, bis zunächst zum 10.01.2021 keine Präsenzgottesdienste mehr anzubieten. Hier der Wortlaut des Beschlusses:

"Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Wiedenest beschließt, ab sofort bis zum
10. Januar 2021 keine Präsenzgottesdienste zu feiern. Trotz guter Hygienekonzepte, die seit Monaten unsere Gottesdienstangebote begleiten, halten wir es angesichts der zurzeit sehr hohen Infektionszahlen für geboten, auch als Kirchengemeinde auf Versammlungen von Menschen möglichst zu verzichten, um Menschen nicht zu gefährden. Wir laden unsere Gottesdienstbesucher ein, mit uns online an Heiligabend oder den Weihnachtstagen Gottesdienst zu feiern und so die Weihnachtsbotschaft zu erleben.
Das Gottesdienstangebot findet sich auf YouTube unter »K4 gemeinsam Kirche an Dörspe und Agger«.“

Wir sind traurig und enttäuscht, dass wir nun nicht mit Ihnen gemeinsam Weihnachten feiern können und hoffen, dass unsere Entscheidung auf Verständnis stößt.

Wir wünschen Ihnen gesegnete Weihnachtstage sowie ein gutes und gesegnetes neues Jahr, bleiben Sie gesund und seien Sie behütet!

Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Wiedenest

Benefizkonzert für den Erhalt der Wiedenester Kreuzkirche

Mittwoch, den 8. Januar 2020

FördervereinBenefiz

Frauenfrühstück und Männerabend in Wiedenest

Mittwoch, den 13. März 2019

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WIEDENEST. Zusammenkommen und Input erhalten und das gleich zwei Mal. Sowohl die Frauen, als auch die Männer hatten dazu jeweils in einer Veranstaltung am Samstag im Martin-Luther-Haus in Wiedenest. Über die „Weisheit der Wale“ sprach Steffi Schroeter morgens um 9:30 Uhr beim Frauenfrühstück. Thematisch ging es um die Frage, wie man den eigenen inneren Kompass im Leben finden kann und warum ein neues Bewusstsein in der Tiefe des Daseins liegt. Der Frage „Wo brennt dein Feuer?“ spürte Udo Schroeter beim Männerabend ab 19:30 Uhr ebenfalls im Wiedenester Martin-Luther-Haus nach. Dieser Abend sollte eine Reise zurück in das Leben im Hier und Jetzt ermöglichen, eine Reise zurück ins Lebendig sein.

120 Frauen kamen zum gemeinsamen Frühstück – dazu gab es ein reichhaltiges Buffet, die Möglichkeit sich auszutauschen und zusätzlich noch einen gehaltvollen Input für den Geist. Hermine aus Bergneustadt war schon sieben Mal beim Wiedenester Frauenfrühstück. „Hier kann man den Vormittag genießen, abschalten, Freunde treffen, neue Menschen kennenlernen und einen interessanten Vortrag hören“, so Hermine. Den Vortrag hielt diesmal Steffi Schröter, die nach dem Musikvortrag von Sina Jäckel und Alexandra Gickler, zunächst aus ihrer Lebensgeschichte erzählte. Vor 13 Jahren ist sie mit ihrer Familie auf die Insel Bornholm in Dänemark ausgewandert. „Wir sind unserem inneren Kompass gefolgt,“ sagt sie. Wofür brenne ich? Wer bin ich? Und was sind meine Träume? Dies seien Fragen, die wichtig im Leben sind und viele kommen zwischen 40 und 65 an diesen Punkt. Wenn man dem inneren Kompass folge, fühle sich dies richtig an. Sie selbst wurde so von der PR-Beraterin zur Menschenberaterin. Allerdings stehe auf der Visitenkarte ihres Lebens „Walforscherin“. Schon als Kind habe sie eine Affinität für das Meer und für diese Tiere gehabt. Mit einem kleinen Potwal-Modell veranschaulichte sie, dass dieses Meerestier bis zu 3.500 Meter tief abtauchen – und irgendwann wiederauftauchen. Sie bleiben nicht an der Oberfläche. „Wie viel sind wir an der Oberfläche und wie viel in der Tiefe?“, fragte sie die Frauen. Auch die Menschen seien mit einem inneren Navigationssystem ausgestattet, das leider in der heutigen Zeit mit Hektik, Stress und zunehmender Digitalisierung oft gestört oder gar nicht mehr zugänglich sei. „Wir sehnen uns nach Stille, Ruhe und haben doch oft Angst, uns dort selbst zu begegnen“, so Schroeter. Davon handelt auch ihr Buch „Die Weisheit der Wale“.

Über die Begegnung mit sich selbst sprach auch Uli Schroeter am Abend mit den ca. 80 Männern, die zum Abendessen mit Input gekommen waren. Schroeter lebt gemeinsam mit seiner Frau Steffi und den beiden Söhnen auf Bornholm. Das Meer inspiriert ihre Arbeit als Autoren, Coaches, Seminarleiter, Fotografen und Treibholzkünstler. Von Udo Schroeter stammen die Romane „Bin am Meer“, „Endlich wieder am Meer“, „Meer als Alles“. Etwa zehn bis zwölf Mal im Jahr veranstaltet er einwöchige Seminare mit Männern und begibt sich mit ihnen auf eine Reise. „Die äußere Reise wird zur inneren Reise“, sagt er. Eine Woche ohne Handy und Laptop. Mit Angeln, Essen zubereiten am Lagerfeuer und Gesprächen. In einer Diashow erhielten die männlichen Gäste im Martin-Luther-Haus einen Eindruck von diesen Seminaren. „Bin ich mir selber treu und wie fühlt sich mein Leben an?“ – das sind Fragen die dann aufkommen und wieder näher an einen selbst heranführen, so Schroeter. „Die Rückkehr in unser Herzenswissen ist eine Rückkehr in unsere Kraft und in das Vertrauen und die Hingabe an das Leben“. Ab Frühjahr bietet er auch Vater-Sohn-Seminare an. Weitere Infos unter www.udoschroeter.com.

Text: Vera Marzinski

Fotos: Michael Kleinjung (Männerabend), Vera Marzinski (Frauenabend)

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