Archiv der Kategorie ‘Aktuell‘

Ankunft der Inselfreizeit in Wiedenest

Sonntag, den 28. Juli 2019

Nach einigen baustellenbedingten Staus, erreichen wir die Raststätte Tecklenburger Land jetzt gerade (14:05). Hier müssen wir für unsere Fahrer eine Pause von 45 Minuten machen.

Wenn nicht weitere Staus zu einer Verzögerung führen, werden wir von hier aus noch 2 Stunden bis Wiedenest brauchen.

Voraussichtliche Ankunft auf dem Betriebshof der Firma Heuel gegen 17:00 Uhr!

Guter Start in den Tag

Sonntag, den 28. Juli 2019

Moin miteinander!

Geweckt wurden unsere Teilnehmer um 5:45 Uhr, da waren unsere Teamer schon 45 Minuten auf den Beinen und hatten ihre Koffer gepackt und auf dem Gepäckhänger verstaut.

Um 6:30 Uhr waren in Rekordzeit alle Gepäckstücke verstaut und um 6:45 Uhr alle Zimmer und Flure in Ordnung.

Pünktlich um 7:00 Uhr erwartete uns das letzte Frühstück auf der Insel und um 8:10 Uhr saßen oder standen alle im Zug.

Seit kurz nach 9 sitzen wir nun auf der Fähre, warten darauf, dass das Gepäck verladen ist und wir ablegen können.

Es ist zu vermuten, dass wir erst nach 10 Uhr das Festland erreichen werden.

Soeben erreicht mich auch die Nachricht, dass die Busse den Hafen von Harlesiel erreicht haben!

Alles läuft bislang nach Plan! Wir hoffen auf eine staufreie Heimreise!

Bis später!

Der wirklich letzte Tag…

Samstag, den 27. Juli 2019

… ist eigentlich heute, auch wenn gestern Abschluss gefeiert wurde. Aber der aus der Wetter-Not geborene Plan des Abschlussabends am VOR-letzten Tag hat sich im vergangenen Jahr wirklich bewährt. Dann bleibt nämlich der Samstag zum Ausschlafen, Koffer packen, Zimmer und Flure aufräumen, die letzten Besorgungen im Dorf zu machen und einfach noch Mal einen Tag zu genießen. Selbst für uns Mitarbeiter war heute noch Zeit für einen letzten Strandspaziergang oder einen Blick auf die Promenade. Unsere Koffer müssen wir nicht nachts um drei packen, nachdem wir alle Materialien weggepackt haben. Tatsächlich starten wir gleich sehr entspannt in unseren wirklich letzten Abend mit unseren Zimmern. Was genau gemacht wird, kann sich jedes Zimmer selbst überlegen. Und dann wird es heute noch für die zwei Freizeitgruppen einen Segnungsteil geben. Die Kinder werden diesen höchstwahrscheinlich in einem Boot erleben dürfen, allerdings nur auf dem wunderschönen neuen Spielplatz, wenn dieser nicht all zu voll ist. Sonst gehen wir auf die Aussichtsdüne oder auf die Wiese am Haus. Die Pubis werden am späten Abend ein letztes Mal in die Inselkirche gehen, ein paar Lieder singen und dort einzeln gesegnet werden. Eine wirklich stimmungsvolle Tradition, die auch fast immer von allen Kindern genutzt wird. Wir werden jetzt das Büro hier schließen und uns erst wieder im Tagebuch melden, wenn wir in „good old Wiedenest“ wieder angekommen sind und alles ausgepackt haben.

Cotton Eye Joe 3.0…

Samstag, den 27. Juli 2019

…läuft grad unten im Innenhof des Bielefelder Hauses. Dies ist dann für heute unser letztes Lied und beendet unsere Aftershow Party. Warum 3.0? Weil wir heute bereits zum dritten Mal mit diesem Lied wirklich 97% aller Teilnehmer und Teamer auf die Tanzfläche bekommen. Ein wirklich schöner Abend geht damit zu Ende. Den Nachmittag hatten wir dekoriert, Technik aufgebaut, Luftballons aufgeblasen und befestigt, Lieder geübt und Bänke geschleppt.  Alle hatten sich schick gemacht, die letzten sauberen Shirts aus dem Koffer geholt, die eigens für diesen Abend mitgebrachten Kleider, Hemden und Fliegen gestylt und sich selbst auch geduscht, gekämmt, geflochten, rasiert, geschminkt und was sonst noch alles dazu gehört. Und dann kam endlich die ersehnte Fotosession – zimmerweise, Familienfotos, Teamfotos, Freunde zusammen, bunt gemischt und schön in Szene gesetzt. Wenn sie dürften, würden sie wahrscheinlich jeder mit jedem ein Bild haben wollen, aber wir haben hier in diesem Jahr einfach das Kontingent eingeschränkt und jeder hatte zum Zimmer- und Geschwisterfoto noch zwei zusätzliche Möglichkeiten. Und dann startete endlich unser fulminanter Abschlussabend. Die gesamte Hausmannschaft war auch mit der Arbeit schon durch und konnte mit uns den Abend genießen. Auch für die Belegschaft des Bielefelder Hauses ist unsere Abschlussparty immer ein Highlight, welches sie sich nur ungern entgehen lassen. Den Abend eröffnete das Moderationsduo Arne und Frida. Ja, wir haben uns dazu entschlossen, in diesem Jahr eine talentierte Teilnehmerin mit ins Boot zu holen, denn schließlich ist es ja auch ein Abend von den Teilnehmern für die Teilnehmer. Und was uns alles von den Teilnehmern geboten wurde – es gab mehrere Tänze, selbst choreografiert oder aus der Tanzschule mitgebracht und den anderen beigebracht. Eine Akrobatikgruppe zeigte tolle Turnübungen und ein paar Mädels hatten sich eine Mitarbeiterehrung überlegt und für jeden Mitarbeiter eine Karte gemalt, einen Text geschrieben und eine Besonderheit herausgehoben. Besonderheiten der Teamer hatten auch die Mädels herausgestellt, die eine Parodie „Teamer am Strand“ auf die Bühne brachten. Eine andere Besonderheit war das Männerballett, welches die großen Jungs sich ausgedacht hatten. Und mit Müllbeutel-Tütü und ausgesprochener Grazie brachten sie eine tolle, synchrone Choreografie auf die Bühne, die sogar kleinere Hebefiguren nicht vermissen ließ. Zu Tränen rührte viele das Lied „wie schön du bist“, aber nicht von Sarah Connor, sondern von Frida, Martha und Roland. Die kleinsten Jungs hatten ihre besonderen Inselmomente als Bilder gemalt und uns ihre Top 5 der Freizeit präsentiert. Es gab ein Märchen von Aschenputtel, dem schönen Prinzen und den hässlichen Schwestern, welches wirklich lustig und „ok“ war (Insider… fragt eure Kinder). Natürlich durfte auch das Dankeschön an das Bielefelder Haus nicht fehlen. In diesem Jahr haben wir ihnen die Insel geschenkt, zum Aufhängen und mit Licht, und jeder bekam eines unserer begehrten Freizeitshirts, als Zeichen, dass sie einfach zu uns und unserer Truppe gehören. Nach der großen Party folgt gleich noch eine kleine, teaminterne Party für uns, denn morgen hat Vanessa Geburtstag und wir feiern natürlich noch rein, wenn wir eure Kinder hoffentlich bis Mitternacht im Bett haben. Das ist nach einem solchen Abend nicht immer so einfach.

Die Zeit hier auf der Insel und während der Freizeit bedeutet für uns alle viel Einsatz, es kostet Kraft und auch Nerven, aber dennoch ist es für uns Teamer ein Jahreshighlight. Manch einer opfert einen Großteil seines Jahresurlaubs dafür und es ist uns immer wieder eine Freude, dies für euch und eure Kinder anzubieten. Denn wir nehmen auch für uns viel aus dieser Zeit mit – Zeit mit Freunden, Zeit mit Gott, Zeit mit euren Kindern, Zeit für sich selbst und 15 Tage an der See, die man SO nicht privat erleben kann. Qualitytime war heute das Thema in der Gospeltime, und das ist es für uns hier zweifelsohne. Was es für die Inselbewohner und die Urlauber bedeutet, konnten die Kinder während der Gospeltime im Interview im Dorf erfahren. Die Pubis machten sich derweil selbst ihre Gedanken und erstellten Mindmaps zu dem Thema.

Jetzt wird aber erst einmal Geburtstag gefeiert. Schlaft gut oder feiert einfach mit.

Information

Samstag, den 27. Juli 2019

Liebe Leserinnen und Leser!

Nach einem wunderbaren Abschlussabend am gestrigen Abend, war heute früh Ausschlafen angesagt und ein köstliches Brunch erwartete alle „aufgeweckten“ Geister.

Der heutige Tag steht anfangs im Zeichen von „Koffer packen“, Zimmer säubern und sicherlich ist auch für einen „Dorfbummel“ noch genug Zeit.

E-Mail an unsere Teilnehmer und Mitarbeitenden werden heute letztmalig für diese Freizeit bis 12 Uhr ausgedruckt und zugestellt. Dann schließt unser Freizeitbüro und wird ebenfalls verpackt!

Um 17 Uhr gibt es einen leckeren Grillabend, anschließend Zimmergruppenprogramm und am frühen und späteren Abend endet der Tag dann mit einer Segnung für unsere Kidis und der Midnightcelebration in der Inselkirche für unsere Pubis.

Der Tag lässt nicht viel Raum für Berichte und Fotos. Was wir schaffen wird umgehend veröffentlicht, alles andere wird dann nachgereicht!
Wir danken für das rege Interesse, die Lobeshymnen und das Verständnis, wenn auf Bericht oder Fotos gewartet werden musste!

Wir schauen dankbar auf eine wunderbare Freizeit zurück, freuen uns auf die letzten gemeinsamen Stunden auf der Insel und eine hoffentlich ruhige Nacht, denn um 6:00 Uhr werden morgen früh die Teilnehmenden geweckt und der Gepäckhänger um 7:00 Uhr vom Transportdienst abgeholt. Unser Zug fährt um 8:30 Uhr, sodass wir das Festland gegen 10:00 Uhr erreichen sollten!

Time out

Donnerstag, den 25. Juli 2019

Eine Auszeit brauchen wir mittlerweile fast alle, so dass wir heute kurzfristig als Team beschlossen hatten, die Mittagspause entsprechend zu verlängern und sich erst um halb vier strandfertig hinterm Haus zu treffen. So blieb viel Zeit zum Ausruhen, Lesen, Spielen und nach Bedarf auch tatsächlich Schlafen. Die meisten hatten heute bereits nach der Gospeltime die Zeit bis zum Mittagessen genutzt, noch notwendige Besorgungen im Dorf zu erledigen, denn in der Mittagshitze noch einmal loszugehen, nur um ein Getränk oder Chips zu kaufen, schien der Hitze- Nutzen-Rechnung nicht standzuhalten. Die Idee kam von unseren großen Jungs, und so öffnete die Lagerbank heute ausnahmsweise Mal direkt nach dem Frühstück, so dass auch alle mit genügend Geld unterwegs sein konnten.

Der heutige Strand- und Badeausflug war dann auch als freies Programm angekündigt und im zeitlichen Umfang stark eingeschränkt, da wir nicht allen die doch recht hohen Ozonwerte und UV- Strahlung zumuten wollten. Der Rest der Mannschaft blieb einfach am Haus, übte für den morgigen Abschlussabend, las endlich mal mehr als drei Seiten in einem Buch oder forderte seine Freunde strategisch heraus beim Risiko-Spiel. Die Zeit am Strand wurde mal wieder für ausgiebige Buddeleien und Plantscherein genutzt, es gab „betreute Schwimmzeit“ (Achtung! Insider…) und auch mit nur 1 ½ Stunden genügend Zeit zum Chillen, Abkühlen und so richtig nass werden.

Auch das jetzige Abendprogramm könnte man eher als „Time out“ bezeichnen, nicht nur für die Kinder. Es gab für alle die Möglichkeit, sich einfach jetzt noch Mal ins Dorf abzumelden. Ein Stück Pizza auf die Hand, ein leckeres Eis an der Promenade, Fotos am Strand, vielleicht ein kühles Getränk oder ein Besuch auf dem Strandspielplatz – egal. Jeder darf heute das machen, was er möchte, solange es im Rahmen unserer Regeln geschieht. Abmelden mindestens zu dritt, sich an die abgesprochenen Zeiten halten, mehr gibt es da eigentlich nicht zu beachten. Zudem gibt es „betreuten Spielplatzbesuch“ oder Fotos von den vergangenen Tagen schauen im Speisesaal. Und auch ein paar unserer Teamer nutzen die freie Zeit, und sind an der Promenade etwas trinken und Zeit genießen gegangen. So haben wir auch gleichzeitig Ansprechpartner für unsere Kidies im Dorf, denn die dürfen ja bis zu einem gewissen Alter abends gar nicht alleine draußen sein. Da „opfern“ sich schon mal Teamer, um auch hier die Betreuungslücke zu schließen. Andere sitzen im „Mitarbeiterbüro“ und genießen die Ruhe im Haus, um euch einen passenden Bericht vom heutigen Tag nach Hause schicken zu können. Und ein paar der Kinder sind auch tatsächlich heute Abend einfach nur im Haus geblieben, spielen Gesellschaftsspiele, nutzen die verlängerte Handyzeit und genießen wahrscheinlich auch die Ruhe um sie herum. 14 Tage Dauerberieselung, nie wirklich alleine sein können, ein ganz anderer Tagesrhythmus als zu Hause, sich mit so vielen verschiedenen Menschen auseinandersetzen zu müssen, sein Zimmer mit bis zu vier anderen zu teilen und selbst beim Zähneputzen nicht alleine zu sein – das kann auch wirklich anstrengend sein.

Die Gospeltime heute drehte sich wieder um Martin Luther King und sein „I have a Dream“. Wie war sein Leben? Wie endete sein Leben? Was hat er erreicht? Was war Martins Traum und was davon ist wahr geworden? Was hätte er wohl zu einem Präsidenten wie Obama gesagt? Ein wahr gewordener Traum? Anerkennung und Gleichstellung der Farbigen? In Anspielen konnten die Kidies und Pubis selbst versuchen darzustellen, wie es wohl ist, wenn plötzlich ein Traum wahr wird. „Ich hab den Traum, dass bald ein Geist der Liebe weht…“ heißt es in Martins Lied aus dem MLK-Musical, das im Februar uraufgeführt wurde, „dass man mit Leidenschaft und Mut den Willen Gottes hört und tut!“ Starke Worte in einer starken Rede Kings, umgesetzt in populäre Musik, die mitnimmt und verstehen hilft, was King wollte. „Mein Traum ist der, dass man sich als Geschwister schätzt, sich gleich und fair an Gottes Tisch des Friedens setzt… Das ist mein Traum, das ist mein Ziel, meine Vision!“ Ist es nicht auch das, was wir den Kindern hier zeigen, vermitteln und vorleben möchten? Den anderen so zu nehmen und zu respektieren, wie er ist? In all seiner Andersartigkeit und Eigenart? Wie Geschwister, die man sich auch nicht aussuchen kann – alle geliebt vom gleichen Vater…

Auch unser Foto- und Filmteam hatte heute einen Time-Out-Tag. Aus diesem Grund gibt es von diesem Tag nur ein paar wenige Fotos.
Vom morgigen Tag wird es dann wieder umso mehr Fotos geben!
Freut Euch drauf!

Stellt euch mal vor…

Donnerstag, den 25. Juli 2019

…wir könnten aufgrund von stark ablandigem Wind nicht am Sonntag nach Hause kommen, weil bis zum frühen Montagmorgen erst einmal alle Fährverbindungen gestrichen wurden. Das passiert hier schon mal auf der Insel, dass Fähren gestrichen werden und Gruppen und Urlauber nicht wie geplant nach Hause kommen. Ich weiß ja nicht, welches eurer Kinder euch am Telefon mit dieser Nachricht überrascht hat, aber mein beim Mittagessen nebenher eingestreutes Gerücht hatte sich schnell verbreitet. Ich meinte, es sei vom Haus her kein Problem, dass wir länger bleiben, denn wenn wir nicht weg kommen, kommt die neue Gruppe ja auch nicht auf die Insel. Und Dagmar hätte mir auch schon die Nutzung der großen Waschmaschine für das Nötigste zugesagt. Problematisch sei nur, dass einige von uns Teamern bereits am Montag wieder arbeiten müssten. Eure Kinder glauben wirklich alles, aber irgendwie musste ich doch mein Spiel für den Abend thematisch einleiten. Denn hier ging es darum, dass wir auf Grund widriger Umstände die Insel nicht wie geplant verlassen können und dass wir unsere bereits gebuchten und bezahlten Fährtickets in Flugtickets umwandeln müssen. Diese kosten jedoch pro Person 15 Euro Aufpreis und die Koffer noch mal 5 und die Rucksäcke 2,50 Euro Aufschlag. Die Materialkisten werden im Frachtflieger mit 10 Euro pro Stück berechnet und für die Mitarbeiter müssen bitte auch noch die Aufpreise verdient werden, denn wir sind ja mit anderen Dingen beschäftigt. Also wurde an mehreren Stationen fleißig Geld verdient, um eine Maschine nach der anderen mit Kindern, Koffern, Rucksäcken und Mitarbeitern zu bestücken. Dazu musste Koffertetris gespielt werden, der Bürgermeister musste mit Rätseln überzeugt werden, bei der Kurverwaltung wurde Sand „aufgeschüttet“, „Where ist my Kuscheltier“ durfte auch nicht fehlen, es gab eine Anziehstaffel zum Thema Kofferpacken, Balanceübungen beim Piloten und die richtige Sortierungen für die Busaufteilung mussten gefunden werden. Zudem wurde anhand des Spinnennetzes der genaue Streckenplan für die Rückreise abgeklärt. Klingt alles komisch? Vielleicht könnt ihr es ja anhand der Fotos nachvollziehen oder euch von euren Kindern später erklären lassen.

In der Gospeltime ging es um eine ganz andere Reise – um eine Traumreise. Zumindest für die Kinder gab es eine Geschichte unter einem bunten Zelt, gemütlich auf einer Decke. Einfach mal abschalten, der Geschichte lauschen und den Gedanken Raum zum Träumen und für Fantasie geben. Die Großen setzten sich mit Träumen verschiedener Persönlichkeiten auseinander und erarbeiteten, was aus diesen dann später geworden war. Und auch die Pubis bekamen Raum zum Träumen, indem sie ihre eigenen Träume für sich in Worte zu fassen versuchten. Interessant ist, wie die Grenze zwischen wirklichen Träumen während des Schlafs und den Vorstellungen und Wünschen, den sogenannten Tagträumen verschwimmt. Den Kindern Gelegenheit zu geben, diese zu formulieren und sich damit vielleicht selbst auch erst bewusst zu machen, ist auch für uns eine spannende Erfahrung, denn den einen oder die andere lernt man so ein Stück weit besser kennen.

„Traumhaft“ war heute auch das Wetter, so dass wir unser Tagesgeländespiel, welches ja am Mittwoch eigentlich immer auf dem Programm steht, einfach gekürzt und umgeschrieben haben, um die Badezeiten und den Strand noch ausgiebig nutzen zu können. Schön, dass wir es jetzt in den letzten Tagen auch noch so warm und strandtauglich haben, wenn gleich wir auch alle merken, dass diese Temperaturen anstrengend sind. Nicht nur einige Kinder kommen an ihre Grenzen, Müdigkeit greift um sich und stellenweise auch Übelkeit und Kopfschmerzen, aber mit viel Schlaf bekommen wir das bisher noch in den Griff. Dann gehen entsprechende Kinder – oder auch Teamer – eben nicht mit in die Gospeltime oder zum Programm und bleiben liegen, werden von der Freizeitmama und ihren Zimmerleitern umsorgt und gepflegt und sind so hoffentlich bald wieder auf den Beinen.

Vielen Dank!

Donnerstag, den 25. Juli 2019

Vielen Dank für die vielen Zusagen für eine Spende zum Sonnenschutz!

Damit sind die Strandmuscheln bezahlt!

Sonnenschutz

Mittwoch, den 24. Juli 2019

Liebe Leserinnen und Leser auf dem „Festland“!

Auch bei uns hat die Wärme Einzug gehalten und darüber sind wir froh und dankbar. Der Seewind macht uns das Durchatmen leichter, die ersehnte Wärme ist dadurch sicher leichter zu ertragen als bei Euch auf dem Festland.

Dennoch darf man sich auch hier nicht täuschen lassen, denn auch wenn wir durch den Wind die Kraft der Sonne nicht so eindeutig spüren, ist die Kraft der Sonne genau so wirksam wie auf dem Festland .
Aufgrund des Windes sind mögliche“Eigeninstallationen“ (z.B. mit unserem großen Schwungtuch) als Sonnenschutz nicht möglich. Darum haben wir uns kurzerhand auf gemacht und auf der Insel nach einer eigentlich überall ausverkauften „Spezies“, der Strandmuschel Ausschau gehalten und tatsächlich noch drei der begehrten Exemplare erstehen können.
Das war, wie man sich denken kann, keineswegs günstig. Die Nachfrage bestimmt den Preis!

Eigentlich überfordert diese notwendig gewordene Aktion unsere Freizeitkasse. Darum möchten wir auf diesem Weg um finanzielle Unterstützung bitten!
Wer könnte sich mit einer kleineren oder größeren Spende vorstellen, den Kauf dieser Strandmuscheln zu unterstützen?
Gesamtkaufpreis: 75,- €.

Rückmeldungen gerne per E-Mail: freizeit@kirche-wiedenest.de

Frei-Zeit pur

Dienstag, den 23. Juli 2019

Besser kann man den heutigen Tag nicht beschreiben, denn er hatte wirklich alles, was eine gute Freizeit braucht. Zunächst gab es ein fröhliches Wecken mit mehr oder weniger guter Musik, wie jeden Morgen. Der Mädelsflur wird immer ganz liebevoll mit wirklich guter Musik geweckt, die wir auch selber gerne hören. Was da bei den Jungs abgeht, weiß ich nicht so genau, man spricht von Schlagern wie Tony Marschal oder ähnliches. Da würde ich persönlich glaub ich lieber erst recht die Decke über den Kopf ziehen und quasi in den Dauer-Schlaf-Streik treten. Naja, hauptsache etwa eine halbe Stunde später sitzen alle frisch und fröhlich beim Frühstück. Jeden Morgen gibt es frische, warme Brötchen, die von Bernd oder Norbert als Backrohling zeitgerecht in den Ofen geschoben werden. Kakao, frisch gebrühter Kaffee oder Mineralwasser als Getränk. Dazu etwa 7-9 verschiedene Sorten Wurst, 5-7 verschiedene Käse- und Camembert Sorten, Marmelade, Honig, Müsli, Cornflakes, Obst, Yoghurt, manchmal sogar ein Ei oder Rührei – das ist wirklich ein reichliches Angebot. So können wir alle gut gestärkt in den Tag starten.

Die heutige Gospeltime nahm uns noch einmal mit in das Thema der schlechten Träume und der Kinderängste. Frei nach dem Motto „Monster gehören unters Bett“ stiegen wir mit einem kurzen Trailer des Film Monster AG ein. Wer kennt sie nicht, die Angst, wenn abends das Licht aus ist, dass sich dort ein Monster unter dem Bett verstecken könnte – oder gar im Kleiderschrank, wie in dem besagten Film. Welche Strategien haben wir als Kind gegen diese Ängste entwickelt? Etwa ein Hörspiel, ein Kuscheltier oder ein Nachtlicht zeigen sich immer wieder als hilfreich. Oder aber man macht es, wie in dem Film – man kehrt die Angst einfach um und macht aus dem Fein einen Freund, man verwandelt das Schreien in ein Lachen, welches viel stärker wirkt, als das Schreien und die Angst. Schön ist hier auch der Vergleich mit dem Ridiculous Zauber aus Harry Potter – meiner Angst eine wirklich lächerliche Eigenschaft zufügen – beispielsweise einer Spinne die passenden Rollschuhe verpassen – und schon ist die Angst zu etwas Lächerlichem verkommen.

Und dann – nach dem Mittagessen – kam das lang erwartete… DER STRAND!!! Einfach nur hinlegen, chillen, spielen, plantschen, lachen, lesen und einfach nur miteinander die Zeit genießen. Badezeit war auch angesagt, und das klappt mit den Absprachen der Rettungsschwimmer wirklich gut. Die meisten wollen auch nicht einfach nur weit raus schwimmen, es geht einfach nur um die Zeit auch mal im tiefen Wasser rumtollen zu können, weiter raus zu dürfen und wir haben dennoch alle unter Kontrolle. Es soll ja Teamer geben, die sich förmlich darum reißen, beide Gruppen nacheinander ins Wasser begleiten zu dürfen, um selbst so lange wie nur irgend möglich im geliebten Nass bleiben zu dürfen. Viel zu schnell war die Zeit gekommen, dass die Kindergruppe bereits wieder zum Haus zurück gehen musste, um die allabendliche Waschstraße zu starten. Wirklich lustig, alle Kinder nach und nach durch zwei Duschen zu schleusen, zu schauen, ob die Haare richtig ausgespült sind, Badeanzüge vom Sand befreien, Haare kämmen, saubere Klamotten raussuchen und Platz machen für die Pubis, die den Strand etwa eine halbe Stunde später verlassen haben, um ihrerseits die erwähnte Waschstraße zu starten, nur dass es bei ihnen wesentlich selbständiger läuft.

Zum Abendessen gab es heute, neben dem normalen Abendbrotangebot, Hamburger – normale und auch ein paar vegetarische – wirklich lecker. Die Küche verwöhnt uns wirklich. Neben einem allabendlichen Salatbüffet gibt es dann schon mal Reibekuchen, Flammkuchen, überbackene Brötchen, überbackene Nudeln oder ähnliches. Den Rest des Abends gestalteten wir dann mit den ersten Planungen für den Abschlußabend. Die Kinder haben sich abgesprochen und überlegt, welchen Beitrag sie zum Programm am Festabend leisten könnten, Musik rausgesucht, Texte geplant und bereits auch schon geübt. Auf der Düne beim Sonnenuntergang oder auf dem Sportplatz mit Moonball Spielen klang für jeden der Abend anders aus und so sackten alle müde und zufrieden in ihre Betten. Wir auch dann gleich irgendwann, wenn wir den morgigen Tag wenigstens grob vorgedacht haben. Gute Nacht – hoffentlich könnt ihr trotzdem gut schlafen, auch wenn bei euch die Temperaturen etwas unangenehmer sind als hier.


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