Die Wiedenester Initiative wurde 1998 von Gudrun Irle ins Leben gerufen. Sie fand schnell ein großes Team von Frauen und Männern, die diese Idee unterstützten und bis heute die Sommererholung von Müttern und Kindern aus Gomel planen und durchführen. 1999 konnten die ersten Mütter und Kinder aus Gomel begrüßt werden.

Gurdun Irle stellt 2004 die gerade angekommen kleinen Gäste vor

Die Idee der Initiative ist: Kinder und deren Mütter, die an den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl leiden, für ein paar Wochen „Erholung von den Strahlen“ zu bieten.

Die Initiative hält auch über die gemeinsame Zeit in Wiedenest Kontakt zu den Müttern und Kindern.

Zum nunmehr 18. Mal organisierten die Frauen und Männer um Gudrun Irle einen dreiwöchigen Aufenthalt für Kinder und deren Mütter aus der Region Tschernobyl.

In diesem Jahr empfingen die Oberberger, vom 16. Juli bis 7. August 2016, ihre kleinen und großen Gäste aus Gomel.

Wieder konnten die Initiatoren mit großer Kreativität und Liebe ein tolles Programm für den Aufenthalt organisieren.
Es war erholsame und kurzweilige Zeit für die weiß-russischen Gäste.

© Marianne Clemens

Für die Durchführung der Sommeraufenthalte der Gäste aus Weißrussland sucht die Initiative immer helfende Hände. Es werden Menschen gebraucht, die Leidenschaft für diese Arbeit mitbringen, wenn möglich auch der russischen Sprache mächtig sind und sinnvollerweise auch motorisiert sind. Allerdings ist dies keine Grundvoraussetzung für eine Mitarbeit.

Bei Interesse schreiben Sie kurz eine Mail und wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung!

Die Redaktion des KIWI-Jahrbuchs 2016 in unserer Gemeinde, führte ein Interview über die Anfänge und die laufende Arbeit der Initiative. Dieses Interview finden Sie hier.

In diesem Jahr jährt sich die Katastrophe von Tschernobyl (auch: Super-GAU von Tschernobyl) zum 30. Mal. Sie ereignete sich am 26. April 1986 im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat an der Grenze zu Weißrussland, als Folge einer Kernschmelze und Explosion im Kernreaktor Tschernobyl Block 4.

Sie galt als bisher schwerste nukleare Havarie und als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen.

© hkt.kidshilfe.de

Wissenswertes zur Katastrophe
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Katastrophe von Tschernobyl
Tschernobyl, Fakten, Ursachen
Die Folgen von Tschernobyl

© Marianne Clemens© Marianne Clemens

Erholung von der Strahlen

Vor 30 Jahren, am 26. April 1986, ereignete sich ein Reaktorunfall im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Das Ereignis wurde zunächst verschwiegen, dann weniger dramatisch dargestellt und das Gebiet um den Reaktor viel zu spät evakuiert. Eine radioaktive Wolke zog über die westlichen Teile der damaligen Sowjetunion hinweg in Richtung Mitteleuropa. Besonders betroffen […]

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17 Jahre Hilfe für kranke Kinder aus Tschernobyl-Region

Initiative „Den Kindern von Tschernobyl“ der Evangelischen Kirchengemeinde Wiedenest hat zum 17. Mal Kinder aus Gomel/ Weißrussland zu Gast. Die sechzehnköpfige Gruppe wird vom 04.07. – 26.07.2015 im Käte-Strobel-Haus in Oberrengse wohnen. Bereits seit 1999 erholen sich in den Sommerferien Kinder mit ihren Müttern für drei Wochen hier bei uns im oberbergischen Land. In diesem […]

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Erholung von den Strahlen: Kinder aus Gomel zu Gast in Wiedenest

Zum 15. Mal können acht krebskranke Kinder in Begleitung ihrer Mütter aus der Region Gomel in Oberberg drei Wochen lang in unbelasteter Umgebung und bei gesunder Ernährung auftanken. Die Wiedenester Initiative besteht seit 1998 und ist genau wie die Bundesarbeitsgemeinschaft "Den Kindern von Tschernobyl"auf Spenden und Ehrenamt angewiesen. Wiedenest. Die 1998 gegründete Initiative „Den Kindern […]

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