WECHSEL Neue Wege für Pfarrehepaar Kräuter und für die Gemeinde Derschlag

Nach 18 Jahren reichen Gemeindelebens wechseln Pfarrerin Gabriele Kräuter und Pfarrer Ulrich Kräuter die Kirchengemeinde. Sie bleiben in der rheinischen Landeskirche

Mit einem feierlichen Gottesdienst hat die Evangelische Kirchengemeinde Derschlag das Pfarrehepaar Gabriele und Ulrich Kräuter nach 18 Jahren verabschiedet. Ab 1. Oktober 2021 ist ihre neue Dienststelle im Saarland: in der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde St Wendel in Kirchenkreis Saar-Ost.

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AKTUELLE REGELUNGEN FÜR GRUPPEN UND VERANSTALTUNGEN (AUSZUG)

Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Wiedenest hat in seiner Sitzung vom 31. August 2021 folgende Regeln (unter Berücksichtigung der behördlichen Vorgaben) für die Wiederaufnahme oder Weiterführung von Gruppenangeboten, Veranstaltungen und Gottesdienste festgelegt:

Für alle Veranstaltungen und Gruppen in unserer Gemeinde gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet). Ein Nachweis ist unaufgefordert vorzulegen (digital oder normaler Impfpass).

Für Testungen gilt: Bringen Sie ein bescheinigtes negatives Ergebnis eines höchstens 48 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltest mit. Alternativ können Sie bei uns vor Ort einen beaufsichtigten Schnelltest (Lolli-Test) machen. Dieser ist kostenfrei. Ein selbstgemachter, mitgebrachter Schnelltest gilt nicht als Beleg!

Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 15 Jahren benötigen keinen gesonderten Testnachweis. Es gelten hier, die in der Schule regelmäßig verpflichtend durchgeführten Testungen. Für Schüler ab dem Alter von 16 Jahren ist ein gültiger Schülerausweis als Nachweis vorzulegen. Kinder, die noch nicht in die Schule gehen, sind nicht testpflichtig!

Gesonderte Regelungen gibt es für das gemeinsame Singen in Chor und Gottesdienst.

Kindergottesdienst
Es gilt die 3G-Regelung: Kinder bis zum Alter von 15 Jahren gelten als getestet. Erwachsene Teamer und begleitende Eltern haben einen, der 3G-Regelung entsprechenden, Nachweis zu erbringen.

Teilnehmende Kinder sind zum KiGo anzumelden (WhatsApp-Gruppe). Eine Teilnehmerliste zum Zweck der Nachverfolgbarkeit wird geführt. Erfasst werden hier auch alle anwesenden Teamer und Erwachsene. Es besteht keine Abstands- und Maskenpflicht!

Singen ist erlaubt, wenn ausnahmslos alle Teamer (ab 16 Jahren) und alle darüber hinaus anwesenden Erwachsenen nachweislich geimpft, genesen oder getestet sind. In diesem Fall ist als Test ein PCR-Test erforderlich.

Kinder- und Jugendarbeit (Rotznasen, Offline, Jugendgottesdienst, Konfirmanden)
Es gilt die 3G-Regelung: Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 15 Jahren gelten als getestet. Jugendliche und Teamer ab 16 Jahren haben einen gültigen Schülerausweis als Nachweis vorzulegen. Sonst gilt der Nachweis geimpft, genesen, getestet. Es besteht die Möglichkeit vor Ort einen beaufsichtigten Schnelltest (Lolli-Test) zu machen.

Diese Gruppen sind „feste“ Gruppen. Eine Teilnehmerliste zum Zweck der Nachverfolgbarkeit wird geführt. Es besteht keine Abstands- und Maskenpflicht!

Auf gemeinsames Singen wird verzichtet!

Erwachsene (Senioren, Gesprächskreis, Buntes Leben)
Es gilt die 3G-Regelung. Es besteht keine Abstands- und Maskenpflicht! Auf gemeinsames Singen wird verzichtet. Eine Teilnehmerliste zum Zweck der Nachverfolgbarkeit wird geführt.

Gottesdienst
Zur Teilnahme am Gottesdienst muss man sich via Online-Anmeldung oder telefonisch anmelden. Es gilt die 3G-Regelung: Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 15 Jahren gelten als getestet. Jugendliche ab 16 Jahren haben einen gültigen Schülerausweis als Nachweis vorzulegen, Erwachsene einen Testnachweis zu erbringen. Sonst gilt der Nachweis: geimpft oder genesen. Es besteht die Möglichkeit einen beaufsichtigten Schnelltest vor Ort zu machen (Lolli-Test/wird kostenfrei zur Verfügung gestellt). Es besteht, auf Empfehlung der EKiR, weiterhin eine Abstandspflicht! Die Maskenpflicht entfällt! Eine Teilnehmerliste zum Zweck der Nachverfolgbarkeit wird geführt. Auf Gemeindegesang wird verzichtet.

Regelungen „Offene Kirche“
Für unangemeldete Besucher bleiben die derzeitigen Regelungen bestehen, weil die Prüfung des 3G-Status bei einer offenen Kirche nicht zu gewährleisten ist. (Tragen einer OP- oder FFP2-Maske, Abstandswahrung, max. 10 Personen aus max. 2 Haushalten gleichzeitig in der Kirche)

Für angemeldete Besuchergruppen gilt die 3G-Regelung: Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 15 Jahren gelten als getestet. Jugendliche ab 16 Jahren haben einen gültigen Schülerausweis als Nachweis vorzulegen, Erwachsene einen Testnachweis zu erbringen. Sonst gilt der Nachweis: geimpft oder genesen. Es besteht keine Abstands- und Maskenpflicht!
Die Besuchergruppe gilt als feste Gruppe. Eine Teilnehmerliste zum Zweck der Nachverfolg-barkeit wird geführt und verbleibt bei der Ev. Kirchengemeinde Wiedenest. Die Personenzahl der Besuchergruppe in der Kreuzkirche, wird auf max. 50 Personen begrenzt!

Die Regelungen für Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Chöre, Nutzung Kegelbahn etc. sind bei uns zu erfragen!

Stand: 2. September 2021

KONFIRMATION IM SEPTEMBER

"Kirche muss Orientierung bei großen Fragen geben"

Heinrich Bedford-Strohm

© epd-bild/Theo Klein

Heinrich Bedford-Strohm beendet im November seine Tätigkeit als Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland. Im Gespräch zieht er eine Zwischenbilanz.

INTERVIEW HEINRICH BEDFORD-STROHM

"Kirche muss Orientierung bei großen Fragen geben"

Seit Jahren ist Heinrich Bedford als bayerischer Landesbischof und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für seine Kirche unterwegs. Das Führungsamt auf Bundesebene wird er im November abgeben. Im Gespräch zieht der Theologe eine erste Zwischenbilanz und beschreibt die weiterhin wichtigen Aufgaben der Kirche – für jeden einzelnen Menschen, die Gesellschaft und den Klimaschutz. Für die Vermittlung der biblischen Botschaft und der kirchlichen Positionen in die breite Öffentlichkeit nutzt der Bischof die verschiedensten Kanäle und ist auch digital unterwegs. […] WEITER LESEN

20.07.2021

epd Interview: Roland Gertz und Achim Schmid

EKD und Kirchen

Ferien vor Ort – viel mehr als nur Spiel und Spaß

© Evangelische Kirchengemeinde WiedenestWIEDENEST. Rund dreißig Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 13 Jahren trafen am ersten Montag in den Sommerferien im Martin-Luther-Haus in Wiedenest ein – voller freudiger Erwartung auf die vor ihnen liegenden Tage. Ein paar von ihnen hatten sich für eine Woche angemeldet, andere wollten an beiden geplanten Ferienspaßwochen teilnehmen, wieder andere würden erst in der zweiten Woche hinzukommen. Ein Team von fünf ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen hatte gemeinsam mit Gemeindereferent Roland Armbröster ein abwechslungsreiches Programm für die ersten beiden Ferienwochen auf die Beine gestellt, um möglichst vielen Daheimgebliebenen einen guten Start in die Sommerferien zu bieten. Von weiteren Freiwilligen an einzelnen Tagen zusätzlich unterstützt, wurde jeden Nachmittag auf dem gesamten Kirchengelände gespielt und gelacht und getobt.

© Evangelische Kirchengemeinde WiedenestDa gab es Teamspiele, die Zusammenhalt und Ideenreichtum der Spielgruppen forderten. Es wurden Kathedralen(puzzle) errichtet, für die die Kinder Rohstoffe und Gold erspielen mussten, mit deren Hilfe sie die notwendigen Handwerkskräfte für den Bau der Kathedrale einstellen und die passenden Materialien zusammenstellen konnten. Beim „Spiel des Lebens“ haben sich die Kinder mit kleineren Aufgaben von der Geburt über Kindergarten- und Schulzeit bis hin zur Ausbildung, Hausbau und Familiengründung ihren Weg gebahnt. Rund um die bereits gebaute Kathedrale wurde an einem anderen Tag ein Dorf errichtet und der Wassermangel in einem Savannenkral wurde mit kleinsten erkauften und gegen Räuber verteidigten Wassermengen beseitigt. Das „Chaos-Spiel“ erforderte das Suchen und Finden von 120 Einzelspielen und Aufgaben im gesamten Martin-Luther-Haus und „Schlag das Team“ brachte die Kinder dazu, sich selbst in kleineren Spielen zu testen, um dann einen oder eine von ihnen gegen ein Teammitglied antreten zu lassen. Aber auch altbewährte Kreisspiele nach Katz-und-Maus-Prinzip oder Staffeln mit Eierlauf, Sackhüpfen und Becherstapeln konnten die Kinder begeistern.

© Evangelische Kirchengemeinde WiedenestWir alle, sowohl Teamer als auch Kinder, hatten wirklich viel Spaß und tolle Erlebnisse in diesen Tagen. Für uns Mitarbeitende war es die Chance, den Kindern ein fröhliches, abwechslungsreiches Ferienprogramm bieten zu können, welches sie nach der langen Zeit voller Einschränkungen und Auflagen abholt und aufleben lässt. Dann jedoch zu erleben, wie sehr die Kinder diese Treffen mit Freunden, das ungezwungen Beisammensein über Stunden mit Spiel und Spaß genossen haben, hat unsere Erwartungen an diese zwei Wochen bei weitem übertroffen. Viele der Kinder kamen aus Gewohnheit mit Mund-Nasen-Maske zu unserem ersten Treffen und waren freudig überrascht, dass sie diese, nach erfolgten negativen Lolli-Tests, nicht während des Nachmittags tragen mussten. Andere wollten ihre Maske lieber weiter tragen und legten sie dann während des ersten Spiels doch ab, weil sie sich plötzlich sicher und wohl fühlten, angekommen und für diese Zeit frei von Sorgen und Beschränkungen.

Zum Abschluss eines jedes Nachmittages gab es einen kleinen Denkanstoß für die Kinder, eine kurze Geschichte von Jesus und seinen Freunden, seinen Jüngern. Schön, dass wir den Kindern diese Tankstelle bieten konnten, dass wir ihnen solche Erlebnisse mit auf den Weg geben durften, dass wir ihnen zeigen konnten, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt sind, Miteinander und Füreinander unser und ihr Leben bereichern.

Inke Armbröster

FERIEN VOR ORT: “ENDLICH WIEDER GEMEINSAMER SPASS!”

WIEDENEST. Viele haben darauf gewartet! Endlich wieder gemeinsam Spaß haben, mit anderen etwas erleben, miteinander Spielen, gemeinsam in die Ferien starten und den “Corona-Blues” vergessen. 

IMG_1135Ausgelassene Stimmung war bereits am gestrigen ersten Tag der Aktion “Ferien vor Ort” auf dem Gelände der Ev. Kirchengemeinde Wiedenest wahrzunehmen. Da die Schutzverordnung eine Begrenzung der Teilnehmendenzahl vorgibt, hatten sich 30 Kinder und Jugendliche zur Ferienaktion anmelden können. Der erste Tag stand unter dem Motto “Teamspiele” und so hatten die 6 bis 13jährigen in kleinen Gruppen jede Menge kniffelige und herausfordernde Aufgaben zu erledigen. Dabei kam es darauf an, möglichst als Team zu agieren und gemeinsame Lösungen zu finden. Ob mit Geschicklichkeit, Kreativität oder ruhiger Hand, jeder war herausgefordert und so mancher wuchs über sich hinaus. Viel zu schnell war der dreistündige Nachmittag zu Ende. Zum Abschluss gab es ein leckeres Eis und eine erste Geschichte von Jesus und seinem Team!

Noch bis zum Freitag finden die nachmittäglichen Treffen statt. In der zweiten Woche mischt sich die Gruppe von Kindern und Jugendlichen noch einmal neu!

Neue Synode der EKD hat sich konstituiert

1. Tagung der 13. EKD-Synode mit Gottesdienst eröffnet

Mit einem digital übertragenen Gottesdienst aus der Herrenhäuser Kirche in Hannover wurde heute (Donnerstag, 6. Mai 2021) die 1. Tagung der 13. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) eröffnet. Dabei wurden die 128 neu gewählten und berufenen Synodalen offiziell in ihr Amt eingeführt. In der Predigt ging der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), Thorsten Latzel, auf die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie für das eigene Leben ein: „Am Anfang habe ich noch oft gehört: ‚Wir verschieben das einfach.‘ Sechs Monate nach hinten. Um ein Jahr. Auf irgendwann nach der Pandemie. Wie bei einem Film: kurz auf Pause drücken und dann – nach Corona – weiterschauen. Das Versäumte später nachholen. Doch das geht nicht. Weil das Leben keine Pausetaste hat.“ Das Leben werde nicht mehr so sein wie vorher, führte Latzel weiter aus und fragte: „Was hilft uns, uns zu verstehen, da auch unser Leben, unsere Gesellschaft, unsere Kirche nicht mehr so sein werden, wie sie einmal waren? Ein Schlüsseltext dafür ist in dieser Woche vor Rogate das Vaterunser.“

Mit den Erfahrungen der Kirche in Corona-Zeiten werden sich die Delegierten am Freitag, 7. Mai, ab 20 Uhr bei einem Themenabend beschäftigen. Der Abend steht unter dem Thema „Glauben anders leben. Gottesdienste und Pandemie“ und wird gestaltet vom Zentrum für evangelische Gottesdienst- und Predigtkultur Wittenberg. Zudem werden Professor Martin Laube (Göttingen) und Professor Alexander Deeg (Leipzig) thematische Impulse setzen.

Im Fokus der weiteren konstituierenden Sitzung steht zudem die Wahl eines neuen Präsidiums, die am Sonnabend, 8. Mai, um 9.30 Uhr beginnt. Die gesamte digitale Tagung kann im Livestream auf www.ekd.de/stream verfolgt werden.

Hinweis: Die Predigt im Wortlaut finden Sie nach Ablauf der Sperrfrist unter 
https://www.ekd.de/predigt-im-eroeffnungsgottesdienst-der-1-tagung-der-13-synode-64830.htm

Hannover, 6. Mai 2021

Pressestelle der EKD
Annika Lukas

Über die Synode der EKD: Die Synode der EKD ist neben Rat und Kirchenkonferenz eines der drei Leitungsorgane der EKD. Sie tagt vom 6. bis 8. Mai digital. Nach der Grundordnung der EKD besteht die 13. Synode aus 128 Mitgliedern. Zu den Aufgaben der Synode zählen die Erarbeitung von Kundgebungen und Beschlüssen zu Fragen der Zeit sowie die Begleitung der Arbeit des Rates der EKD durch Richtlinien. Die Synode berät und beschließt aber auch den Haushalt und die Kirchengesetze. Geleitet wird die Synode vom Präsidium unter dem Vorsitz von Präses Irmgard Schwaetzer. Sie ist zugleich Mitglied des 15-köpfigen Rates der EKD. Vorsitzender des Rates der EKD ist Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Die EKD ist die Gemeinschaft von 20 lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen. 21,1 Millionen evangelische Christinnen und Christen in Deutschland gehören zu einer der rund 13.500 Kirchengemeinden.

Andacht von Pfarrer Michael Kalisch “Vom Schätze sammeln”

Pfarrer Michael Kalisch schreibt zum ersten Sonntag nach Ostern über ein besonderes Abenteuer

Losung

Fällt euch Reichtum zu, so hängt euer Herz nicht daran.
Psalm 62,11

Lehrtext

Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
Matthäus 6,21

Die Losung und der Lehrtext dieses Sonntags klingen wie Lebensweisheiten aus den Poesiebüchern vergangener Tage. Als solche möchte ich sie zunächst hören und bedenken:

Vom Schätze suchen und sammeln

Ja, wir Menschen sind Jäger und Sammler. Wir sind auf der Suche nach der Liebe unseres Lebens. Nicht wenige jagen unerschrocken und voller Herzblut ihrem großen Schatz nach. Unterhaltsam können wir an solcher Schatzsuche teilhaben, wenn wir an die Abenteuer von „Indiana Jones“ oder „Captain Jack Sparrow“ denken. Vielleicht können wir in diesen Abenteuern hintergründig auch wahrnehmen, was es mit uns Menschen machen kann, wenn wir uns gänzlich in der Schatzsuche verlieren.

Auch die Bibel erzählt an verschiedenen Stellen von uns Menschen als schatzsuchenden Abenteurern, die so manches Mal sich selbst, ihr Herz und ihr Lebensglück an ihren Schatz hängen. Ja, es geschieht gar nicht so selten, dass wir Menschen unser Herz verlieren, uns vergucken, verknallen oder verlieben. Unsere Sinne sowie Gedanken sind nun vollauf mit dem Objekt unserer Begierde beschäftigt, dass alles andere in den Hintergrund gedrängt und nebensächlich wird.

Gib mir mein Herz zurück

Wie schmerzhaft kann es sein, wenn uns irgendwann bewusst wird, dass unsere Liebe nicht erwidert wird oder ins Leere läuft und wir tatsächlich unser Herz verloren haben. Herbert Grönemeyer singt in einem Lied davon, wie aus den Schmetterlingen im Bauch dann Flugzeuge werden und uns am Leben hindern. Er erinnert daran, wie wichtig es ist, im eigenen Herzen zu bleiben, sich das eigene Herz zurückzuholen, wenn er singt: „Gib mir mein Herz zurück, du brauchst meine Liebe nicht.“

In diesem Sinne hinterfragen und ermahnen die Losung und der Lehrtext: Achte darauf, woran Du Dein Herz hängst, es kann dich gefangen nehmen, dich derart binden, dass du dein Herz und deine Mitte verlierst.

Dir gehört mein Herz

Auf der anderen Seite erzählt die Bibel auch von Gott als Schatz- und Perlensucher, der sein Herz an uns Menschenkinder verloren hat (Matthäus 13,44-46). Die Kar- und Osterwoche erzählt die Geschichte eines Gottes, der alles tut, um uns Menschen nah zu sein, im Leben, im Sterben und darüber hinaus. Diese unbegreifliche und grenzenlose Liebe Gottes klingt für mich in einem Lied von Phil Collins an. Ich höre da Gott uns Menschenkindern zusingen: „Dir gehört mein Herz“ und ich spüre, wie das mein Herz anrührt und öffnet.

Mit dem Gebet Israels (Schma Jisrael, 5. Mose 6,4.5) werden auch wir eingeladen, seiner Liebe zu antworten, sie zu erwidern und in ihm den Schatz unseres Lebens zu finden: „Höre, Israel! Der Herr ist unser Gott, der Herr und sonst keiner. Darum liebt ihn von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit aller Kraft.“

Lied EG 454 „Auf und macht die Herzen weit“

1. Auf und macht die Herzen weit
    euren Mund zum Lob bereit.

    Refrain:
    Gottes Güte, Gottes Treu,
    sind an jedem Morgen neu.

6. Darum macht die Herzen weit,
    euren Mund zum Lob bereit.

Bis 31.01.2021 keine Präsenzgottesdienste in der Ev. Kirchengemeinde Wiedenest

Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Wiedenest hat sich am 08.01.2021 intensiv mit der aktuellen Corona-Situation beschäftigt und in diesem Zusammenhang über die Wiederaufnahme von Präsenzgottesdiensten oder ein weiteres Aussetzen über den 10.01.2021 hinaus beraten.

Angesichts der noch nicht absehbaren Inzidenzentwicklung nach den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel und der nach wie vor sehr hohen 7-Tage Inzidenz im Oberbergischen Kreis hat das Presbyterium beschlossen, bis zum 31.01.2021 weiterhin keine Präsenzgottesdienste anzubieten. Wir verzichten als Kirchengemeinde angesichts der derzeitigen Lage bewusst auf Versammlungen von Menschen, um andere nicht zu gefährden.

Auf dem YouTube-Kanal »K4 gemeinsam Kirche an Dörspe und Agger« wird es sonntags Kurzimpulse geben.

In der Woche vor dem 31.01.2021 berät das Presbyterium erneut in dieser Sache. Wir hoffen, dass bis dahin eine längerfristige Entwicklung absehbar sein wird. Auf Facebook, Instagram und unserer Webseite: www.kirche-wiedenest.de werden wir entsprechende Aktualisierungen veröffentlichen.

Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen und wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Wiedenest

KEINE PRÄSENZGOTTESDIENSTE MEHR

Schweren Herzens hat das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Wiedenest sich entschieden, unsere Gottesdienstangebote ab dem 20.12.2020 angesichts der Infektionslage im Oberbergischen Kreis und in Bergneustadt einzustellen.

In seiner Sitzung vom 16. Dezember 2020 hat sich das Presbyterium nach ausführlicher Abwägung aller Pros und Contras und vor allem auch der besonderen Bedeutung der Heiligabend- und Weihnachtsgottesdienste dennoch dazu entschlossen, bis zunächst zum 10.01.2021 keine Präsenzgottesdienste mehr anzubieten. Hier der Wortlaut des Beschlusses:

"Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Wiedenest beschließt, ab sofort bis zum
10. Januar 2021 keine Präsenzgottesdienste zu feiern. Trotz guter Hygienekonzepte, die seit Monaten unsere Gottesdienstangebote begleiten, halten wir es angesichts der zurzeit sehr hohen Infektionszahlen für geboten, auch als Kirchengemeinde auf Versammlungen von Menschen möglichst zu verzichten, um Menschen nicht zu gefährden. Wir laden unsere Gottesdienstbesucher ein, mit uns online an Heiligabend oder den Weihnachtstagen Gottesdienst zu feiern und so die Weihnachtsbotschaft zu erleben.
Das Gottesdienstangebot findet sich auf YouTube unter »K4 gemeinsam Kirche an Dörspe und Agger«.“

Wir sind traurig und enttäuscht, dass wir nun nicht mit Ihnen gemeinsam Weihnachten feiern können und hoffen, dass unsere Entscheidung auf Verständnis stößt.

Wir wünschen Ihnen gesegnete Weihnachtstage sowie ein gutes und gesegnetes neues Jahr, bleiben Sie gesund und seien Sie behütet!

Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Wiedenest


© Evangelische Kirchengemeinde Wiedenest, Vor der Platte 1a, 51702 Bergneustadt
IBAN: DE91 3845 0000 0000 1435 52, BIC: WELADED1GMB
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