Frei-Zeit pur

Von Roland Armbröster am Dienstag, 23.07.2019 um 23:30 Uhr, in der Kategorie Aktuell, Inselfreizeit, Tagebuch, W'rooge AKTUELL.

Besser kann man den heutigen Tag nicht beschreiben, denn er hatte wirklich alles, was eine gute Freizeit braucht. Zunächst gab es ein fröhliches Wecken mit mehr oder weniger guter Musik, wie jeden Morgen. Der Mädelsflur wird immer ganz liebevoll mit wirklich guter Musik geweckt, die wir auch selber gerne hören. Was da bei den Jungs abgeht, weiß ich nicht so genau, man spricht von Schlagern wie Tony Marschal oder ähnliches. Da würde ich persönlich glaub ich lieber erst recht die Decke über den Kopf ziehen und quasi in den Dauer-Schlaf-Streik treten. Naja, hauptsache etwa eine halbe Stunde später sitzen alle frisch und fröhlich beim Frühstück. Jeden Morgen gibt es frische, warme Brötchen, die von Bernd oder Norbert als Backrohling zeitgerecht in den Ofen geschoben werden. Kakao, frisch gebrühter Kaffee oder Mineralwasser als Getränk. Dazu etwa 7-9 verschiedene Sorten Wurst, 5-7 verschiedene Käse- und Camembert Sorten, Marmelade, Honig, Müsli, Cornflakes, Obst, Yoghurt, manchmal sogar ein Ei oder Rührei – das ist wirklich ein reichliches Angebot. So können wir alle gut gestärkt in den Tag starten.

Die heutige Gospeltime nahm uns noch einmal mit in das Thema der schlechten Träume und der Kinderängste. Frei nach dem Motto „Monster gehören unters Bett“ stiegen wir mit einem kurzen Trailer des Film Monster AG ein. Wer kennt sie nicht, die Angst, wenn abends das Licht aus ist, dass sich dort ein Monster unter dem Bett verstecken könnte – oder gar im Kleiderschrank, wie in dem besagten Film. Welche Strategien haben wir als Kind gegen diese Ängste entwickelt? Etwa ein Hörspiel, ein Kuscheltier oder ein Nachtlicht zeigen sich immer wieder als hilfreich. Oder aber man macht es, wie in dem Film – man kehrt die Angst einfach um und macht aus dem Fein einen Freund, man verwandelt das Schreien in ein Lachen, welches viel stärker wirkt, als das Schreien und die Angst. Schön ist hier auch der Vergleich mit dem Ridiculous Zauber aus Harry Potter – meiner Angst eine wirklich lächerliche Eigenschaft zufügen – beispielsweise einer Spinne die passenden Rollschuhe verpassen – und schon ist die Angst zu etwas Lächerlichem verkommen.

Und dann – nach dem Mittagessen – kam das lang erwartete… DER STRAND!!! Einfach nur hinlegen, chillen, spielen, plantschen, lachen, lesen und einfach nur miteinander die Zeit genießen. Badezeit war auch angesagt, und das klappt mit den Absprachen der Rettungsschwimmer wirklich gut. Die meisten wollen auch nicht einfach nur weit raus schwimmen, es geht einfach nur um die Zeit auch mal im tiefen Wasser rumtollen zu können, weiter raus zu dürfen und wir haben dennoch alle unter Kontrolle. Es soll ja Teamer geben, die sich förmlich darum reißen, beide Gruppen nacheinander ins Wasser begleiten zu dürfen, um selbst so lange wie nur irgend möglich im geliebten Nass bleiben zu dürfen. Viel zu schnell war die Zeit gekommen, dass die Kindergruppe bereits wieder zum Haus zurück gehen musste, um die allabendliche Waschstraße zu starten. Wirklich lustig, alle Kinder nach und nach durch zwei Duschen zu schleusen, zu schauen, ob die Haare richtig ausgespült sind, Badeanzüge vom Sand befreien, Haare kämmen, saubere Klamotten raussuchen und Platz machen für die Pubis, die den Strand etwa eine halbe Stunde später verlassen haben, um ihrerseits die erwähnte Waschstraße zu starten, nur dass es bei ihnen wesentlich selbständiger läuft.

Zum Abendessen gab es heute, neben dem normalen Abendbrotangebot, Hamburger – normale und auch ein paar vegetarische – wirklich lecker. Die Küche verwöhnt uns wirklich. Neben einem allabendlichen Salatbüffet gibt es dann schon mal Reibekuchen, Flammkuchen, überbackene Brötchen, überbackene Nudeln oder ähnliches. Den Rest des Abends gestalteten wir dann mit den ersten Planungen für den Abschlußabend. Die Kinder haben sich abgesprochen und überlegt, welchen Beitrag sie zum Programm am Festabend leisten könnten, Musik rausgesucht, Texte geplant und bereits auch schon geübt. Auf der Düne beim Sonnenuntergang oder auf dem Sportplatz mit Moonball Spielen klang für jeden der Abend anders aus und so sackten alle müde und zufrieden in ihre Betten. Wir auch dann gleich irgendwann, wenn wir den morgigen Tag wenigstens grob vorgedacht haben. Gute Nacht – hoffentlich könnt ihr trotzdem gut schlafen, auch wenn bei euch die Temperaturen etwas unangenehmer sind als hier.


Kommentarfunktion ist deaktiviert


© Evangelische Kirchengemeinde Wiedenest, Vor der Platte 1a, 51702 Bergneustadt
IBAN: DE91 3845 0000 0000 1435 52, BIC: WELADED1GMB
Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt | Datenschutzerklärung | Impressum