unerwartetes Happy End

Von Roland Armbröster am Samstag, 28.07.2018 um 08:56 Uhr, in der Kategorie Inselfreizeit, Tagebuch, W'rooge AKTUELL.

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Wenn ein Film zu Ende geht, dann zeichnet sich meist so langsam ab, ob man ein Happy End zu erwarten hat oder ob der Protagonist einsam und alleine in den Sonnenuntergang reiten muss. Unsere Gospeltimereihe ging auch heute zu Ende – letzter Buchstabe „h“ von „einzigartICH“. Was bietet sich da mehr an, als das Happy End zu nehmen? Was ist überhaupt ein Happy End, was gehört dazu, was erwarte ich? Und wenn ich der Held der Geschichte wäre, was für ein Held wäre ich? Jeder, der eine Geschichte prägt, ist quasi der Held dieser und er bringt seine Gaben, seine Persönlichkeit, seinen Charakter in die Geschichte ein. Und was ist meine Superkraft? Was hilft mir, meine Geschichte zu einem guten Ende zu bringen? Was wäre mein Happy End für meine Lebensgeschichte? Denn so, wie jemand das gute Ende für einen Film oder ein Buch sich ausgedacht hat, so wie die Geschichte konstruiert und geschrieben wurde, so können wir auch an unserem Happy End mitschreiben, denn wir haben in der Hand, was mit unserem Leben geschehen soll. Und wenn man dann noch versucht, einen biblischen Bezug zu diesem Thema herzustellen, dann stellt man ganz schnell fest, dass die Geschichten, in denen Gott eine Rolle spielt und an der Seite des Protagonisten steht, die sind, die gut ausgehen, die mit einem Happy End dienen können – egal, ob König David, Mose, selbst die Jesus Geschichte – all diese können mit einem guten Ende dienen. Unser Beispiel war die Geschichte von Noah, die sogar mit einem Happy End für uns alle endet, denn der Regenbogen als Zeichen des Bundes Gottes mit uns Menschen ist auch heute noch immer wieder sichtbar und erinnert mich persönlich auch jedes Mal an eben diesen.

Der Rest des Tages stand ganz im Zeichen der Vorbereitungen für den Abschlussabend. Es wurde noch fleißig geübt, Bänke geschleppt, Luftballons aufgeblasen, Technik installiert, dekoriert und später dann gestylt und sich hübsch gemacht. Solltet ihr jetzt verwirrt sein – wir haben den diesjährigen Abschlussabend auf heute vorgezogen, da die Wetteraussichten für morgen nichts Gutes versprechen. Und unser Abend findet nun mal immer auf dem Sportplatz statt, weil unsere Tagesräume einfach zu klein sind. Da wir ja flexibel sind, lassen wir uns doch von einem einzigen eventuellen Regentag nicht die Laune und den Abschlussabend verderben. Also alle in den extra mitgebrachten schicken Fummel geworfen und dann ab über den roten Teppich zum Fototermin in den Dünen – jeder mit jedem, wer auch immer wollte. 90 Minuten lang klickte es förmlich ununterbrochen, Zimmergruppen, Geschwister, Mitarbeiter, Freunde, Stadtteile – alles war Grund genug für ein gemeinsames Bild. Und wenn man nur irgendwann in seinem Leben den gleichen Kindergarten besucht hat.

Neun Uhr startete dann unser abwechslungsreiches, von euren Kindern ganz alleine gestaltetes Unterhaltungsprogramm. Es gab Tänze, akrobatische oder turnerische Darbietungen, Gesangseinlagen, den CupSong gebechert und gesungen, Witzeinlagen und eine Preisverleihung an besondere Teilnehmer der Freizeit von Teilnehmern der Freizeit. Ein wirklich herausragend gutes Remake eines High School Musical Klassikers, dargeboten von zwei Nachwuchstalenten männlicher Herkunft, durfte ebenso nicht fehlen, wie ein umjubelter Gastauftritt der sagenhaften Backstreet Boys. Bei diesem sollen angeblich sogar Teddybären auf die Bühne geflogen sein vor lauter Fan Begeisterung. Uns allen ein wirklich wichtiger Punkt an diesem Abend ist das Dankeschön an das Bielefelder Haus Team. Was die hier in 15 Tagen immer wieder für uns leisten, kann man gar nicht in Worte fassen. In diesem Jahr haben wir entschieden, dass wir denen, die uns hier immer wieder verwöhnen, selbst einmal ein Verwöhnprogramm gönnen möchten und haben sie deshalb in eines der schönsten (weil mit der besten Aussicht) neuen Restaurants an der Promenade geschickt. Dort können sie schlemmen oder auch nur gemütlich etwas trinken, dabei ein wenig abschalten und den Ausblick genießen. Vielleicht sogar ein bisschen davon träumen, dass wir ja im nächsten Jahr wieder kommen. Und jetzt? Es ist fast halb eins, unten läuft noch immer die Party und keiner will ins Bett. Warum auch? Morgen früh gibt es erst um halb zehn Frühstück, und wird das nicht möchte, darf sogar bis zum Mittagessen schlafen – auch bei uns das volle Verwöhnprogramm. Und das werden sicher auch ein paar von uns Teamern genießen, denn wir müssen nicht heute Nacht noch Kisten packen, aufräumen und zu guter Letzt mitten in der Nacht auch noch unsere eigenen Koffer. Das kommt alles erst morgen.

Bericht von Inke Armbröster

 

ZU DEN FOTOS

Hinweis zu unseren Fotos: Es gibt in diesem Jahr nur ein Fotoalbum. Es ist leider nicht in die jeweiligen Tage zu unterteilen. Deshalb werden die jeweils neusten Freizeitfotos vorgeordnet angezeigt und die älteren Fotos rücken dann in der Übersicht weiter nach hinten. Eine andere Lösung ist derzeit nicht möglich! Die Fotos werden daher stetig ergänzt!


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