Endspurt

Von Roland Armbröster am Donnerstag, 01.08.2013 um 22:44 Uhr, in der Kategorie Tagebuch, W'rooge AKTUELL.

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Upps! So geht es hier fast jeden Tag. Und je müder alle Beteiligten werden, umso mehr scheint hier aufzulaufen.

Wie wichtig ist, für andere da zu sein und besonders meine Freunde nicht aus dem Blick zu verlieren, erfahren und erarbeiten wir in der Gospeltime. Wie es Realität wird, etwas für andere zu tun und etwas von dem zurückzugeben, was man bekommt, haben wir heute dem Team des Bielefelder Hauses gezeigt. Direkt nach dem Mittagessen haben sich einige von uns mit Schaufeln und Werkzeug bewaffnet, um den von uns genutzten Dünenübergang vom Sandbergen zu befreien und die Wege wenn möglich auch zu reparieren. Andere waren mit Handschuh und Mülltüte auf dem gesamten Gelände unterwegs, um einzusammeln, was dem einen oder anderen schon mal aus der Hosentasche fällt, vom Wind her geweht wird, oder auch schon mal absichtlich in die Ecke geworfen wird. Oder die umliegenden Beete werden weites gehend vom Unkraut befreit. All dies sind Aufgaben, die das Team des Hauses sonst noch nebenher erledigen muss. Und für uns ist es schon fast Tradition geworden, dass wir an einem Tag hier tatkräftig unterstützen.

Wieder lockt uns der Strand mit kühler Brise und nasser Erfrischung. Aber auch letzte geplante Besorgungen im Dorf werden noch erledigt. Schnell noch eine Karte nach Hause geschickt, vielleicht noch ein Andenken gekauft oder dem kleinen Geschwisterchen etwas mitgebracht. Getränke und Süßigkeiten werden nachgefüllt und auch mal schnell noch ein Eis geschleckt. Einige zog es sogar nach dem Dorfbesuch noch an den Strand.

Am Abend konnte dann jeder sich mit dem in der vergangenen Woche begonnenen Workshop beschäftigen. Da wurde weiter an Holzspielsteinen gesägt, an Ketten geknotet, Bänder geknüpft, kleine Kunstwerke gemalt, der Tanz für den Abschlussabend geprobt, an der Zeitung über die Freizeit gefeilt, die Fotosafari über die Insel fortgesetzt und ein eigener Cache nicht gesucht sondern selbst entwickelt und gelegt.

Und jetzt nur noch drei Mal schlafen, dann sind wir schon wieder daheim und schlummern in unseren eigenen Betten – leider! Auch wenn alle Mamas und Papas und Geschwister und Hunde und Katzen und Meerschweinchen und was auch immer sich ganz bestimmt schon darauf freuen.


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