Zuckerwatte um Wangerooge

Von Roland Armbröster am Samstag, 27.07.2013 um 17:53 Uhr, in der Kategorie Allgemein.

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Nein! Die eigens dafür vorgesehene Box für die Handys der Teilnehmer steht in einem kleinen, angrenzenden Raum, und es ist wirklich lustig, wie viele von diesen außerhalb der vorgesehenen Handy-Zeit verzweifelt versuchen, sich bemerkbar zu machen. Im Dunkeln versuchen sie es sogar durch zeitweiliges Aufleuchten zu verstärken. Kleiner Tipp nach Hause: probiert es doch einfach mit E-Mails, die werden immer ausgedruckt und zugestellt.

Fasziniert waren wir wohl alle heute früh von dem bemerkenswert dichten Nebel, der die gesamte Insel im Griff hatte. Den Weg zur Inselkirche konnten wir so grade noch finden. Gut, dass wir uns diesen in den vergangenen Jahren und Tagen so gut eingeprägt haben. Aber wer einen Blick auf den mitten im Dorf stehenden alten Leuchtturm erhaschen wollte, der musste schon sehr genau hinsehen. Wie ein Band von Zuckerwatte legten sich die DSCN0564

Nebelschwaden um alles, was ihnen im Weg stand. Neu anreisende Gäste kamen heute auch nicht in den Genuss, bereits vom Hafen Harlesiel aus den bemerkenswerten „ersten Blick“ auf die Insel und ihr Türme zu erhaschen. Und das weit geöffnete Fenster im Mitarbeiterraum bescherte uns auch hier Nebelschwaden im Raum. Den ganzen Tag lies uns dieser sehenswerte Seenebel nicht los. Und auch das Erlebnis, die Nebelhörner der Kilometer entfernten großen Pötte vor der Küste am Strand zu hören, ist nicht alltäglich. Und immer das aufkommende Gefühl, dass eines dieser Schiffe auf den Strand laufen könnte. Nein, dank wirklich gut entwickelter Technik auf diesen Schiffen müssen wir uns darüber wohl keine Gedanken machen.

Dennoch ließen wir uns nicht beirren und dachten uns, dass dies das perfekte Wetter ist, um die allseits beliebten Sandskulpturen am Strand zu errichten. Auch wenn das Vergnügen nach gut einer Stunde durch ein aufziehendes Gewitter unterbrochen werden musste, so sind doch sehenswerte Ergebnisse zu bestaunen. Hier zeigt sich, dass viele der Teilnehmer nicht zum ersten Mal mit uns unterwegs sind. Sie wissen genau, welches Objekt sie in Angriff nehmen und wie man dies am sinnvollsten und erfolgreichsten angeht. Danach regnete es in Strömen, aber wenigstens sind wir von Hagelstürmen und ähnlichen Unwettern verschont, wie sie im Landesinneren zu toben scheinen.

Der Vormittag war glücklicherweise trocken, denn eine der Aufgaben in der heutigen Gospeltime war, die Urlauber und Insulaner nach ihrer Beziehung zur und ihrem Umgang mit der Bibel zu befragen. Andere haben bekannte Bibelgeschichten in Zeitungsartikel umformuliert, als Facebook-Chat aufgemacht, in Bildergeschichten gefasst oder als Anspiel für alle eingeübt. Es ist immer wieder toll, wie höflich, freundlich und vor allem kreativ und ideenreich alle sind. Und auch die Bereitschaft, sich mit den Themen und Geschichten der Bibel auseinanderzusetzen bringen alle mit und lassen sich darauf ein.

Und auch wenn der Regen die letzten Stunden unseres Tages im Ablauf bestimmt und beeinflusst – wir haben zum Glück ein Dach über dem Kopf und auch Programm dabei, welches sich prima im Haus spielen lässt. Kriminalfälle lassen sich auch im Haus bis ins Kleinste recherchieren und lösen. Und um ein Computerunterstütztes Spiel zum Thema Werbung durchzuführen, bietet sich ein geschlossener Raum einfach an. Also, ihr lieben Daheimgebliebenen – bei uns ist alles gut!


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